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Kinderstube
Die Welt ist eine des Spiels? Das Spiel ist verlangt, und zu jeder Schatulle einer CD ist ein Spiel darinnen. Dieses Spiel, denn die Welt steht nicht kopfüber, wahrhaftig, wechselt die Seelensorge stattliche Kleidung gegen ein Stück Klamotte aus eigener Bude.

Kinderstube

 

Die seidene Schwarzlackwelt des Holzes der Bühne lockt. Cabaret. Dresden Dolls. Klavierkultur. Regina Spektor. Ladet sie ein, denn sie machen die Welt vom Haus des Blickes auf Charakter und Schönheit besser. Einlage. Auslage. Brechtian Punk Cabaret und Antifolk. Antipop?

 

Was ist die Herberge dieser Musik? Kunst und Kultur reden sich ein, vom Alten losgesagt zu sein. Dem ist bestimmt nicht so. Kleinkunst ist Großkunst. Küsse von Schwarzen Lippen schmecken am Mann kein Puder. Sing und Sang, denn die Welt verlangt einen schweren Scherz in der Musik. Da kriecht die Freude herbei, denn die Musik ist dafür gemacht. Dresden Dolls und Regina Spektor. Sie lieben für sich entschieden Weiß und Schwarz. Ihr Lächeln ihrer Wörter ist rosig.

 

So wollen die Kinder von Welt wieder weiter über das von Menschen übermengte Parkett schwoofen, wenn vorne das Konzert den Schall spielt

 

Von Leichtlebigkeit, Verlust, Freiheit… diese Gesänge, die da immer so düster verklärt sind, denn es handelt sich so auch um Sexuelle Erregung, und daher um „explicit lyrics“. Wie Schade? Denn dies bleibt zurück. Kunst und Kultur, denn die Öffentlichkeit ist die Schau. Ein kleiner Grabenscherz am Rande ist das Spiel des Unternehmerischen; denn die Welt ist zu erobern. Von Starruhm und Träumen. Von Wahrheit und Spiel. Von Ernst und Weisheit. So viele Lieder gefallen, und da steht einem immer noch eine weitere Perle Schweiß unter dem Rampenlicht auf der Stirn.

 

Was ist die Kunst? Die Kunst zieht voran. Was ist die Kunst? Die Kunst geht weiter. Was ist die Kunst? Die Kunst ist ewig.

 

„wenn diese noch nicht das spielen lehren, lernen sie sich selbst das spielen“

 

Vorbilder. Das sind sie wirklich, denn sie tragen auf die Bühne ein jüngstes Spiel von einer so altjungen Welt dieser Freiheit. Ein Wink von denen, den sie geben, denn ihnen steht es, anderen das Lächeln zu schenken.

 

Mit ihnen vergessen wir für einen Bissentag die Vergangenheit. So stehen sie weithin als wenige vor Tausenden. Ihnen ist die Bühne. Und ihnen ist mit uns ein bisschen Leichtlebigkeit gegeben, wofür es sich zu leben lohnt. So dürfen die Schulen und Universitäten einmal wieder vergessen werden, wenn sie in die Städte des Steins ziehen. Schaffen sie zwar den Stein der Stadt nicht ab, schaffen sie aber den Funken Gleichmut gegenüber Gleichgültigkeit ab; die da noch am Stück dem Pfaffen befragen, während die Welt überaus so großartig sein kann.

 

Von Lancaster bis F-15 regen sie das Vergessen an. Denen die Freiheit, denn sie sind kein Brot der Kunst.

 
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