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Mit einem Mal
Wenn es jemand in ein Land zieht, das sich himmelwärts deuten lassen will, musst Du erst versuchen, aus Deinem Geist auszubrechen. In einem Kuvert findet sich ein Brief für all diese. Aufbruch in das Land mit einem Namen. Als in diesem mit Deinem und Anderen Leben

Mit einem Mal

 

Ich denke an blubbernde Seifenblasen. Sie mussten noch in den Ringen geblasen werden, aber ich wusste, dass sich Leben bemerkbar machte: „Allein war ich! Allein!“, mit einer Art Schrift über meine Todesanzeige sagte ich der Zeitung den Kampf um Blöße, Desinformation und Misinformation an. Ich war von den Seelen entrückt, vielleicht war es auch ein anderes Jahr geblieben. Mochte es 1998, 2000, 2005, 2012 oder 2013 sein?

 

An die Stimmen denke ich oft genug, die Stimmen sprechen zu mir. Sie waren sich gewiss, einen Schritt in die Seelenwelt der Auferstehung war ich näher als andere. Ich konnte auf alles verzichten, auf das ich wollte… ich denke oft an die Frage: „Möchtest Du nach /“Ozora“/?“, die Frage, die mir gestellt wurde. Und nach den wenigen Monaten von Drei, nannte ich heute das einzige Mal einen etwaigen Sinn von /“Ozora“/. Das Denken bliebe in dieser Welt auf eine andere Seite hin bewegt…

 

Für das in /Ozora/ aussetzende Denken, machte ich mich heute auf. Es war eine Spielstätte für Musik erdacht. Wenn Musik spielte, auf den Straßenwegen der Baumgartner Höhe, und die kommenden und ziehenden das Tanzen als Verrückte nicht lassen wollten. Ich sah mich um, ich hatte noch nie nach /“Ozora“/ gefragt. Erst war aber ein Teil meines Lebens ein Stück Seelenland für /“Ozora“/.

 

Die jahrelange Paarung von Rauschwirklichkeiten und Psychose-Droge erschuf die tiefe Philosophie. „Die nach den Sternen suchen, finden sie in ihren Händen.“, sagte der Sufismus über den Koran.

 

Es war ein Buch wie aus dem Orient, denn die Stunden lockten für das brache Gewissen für ein andauerndes und chronisch fremdes Dauerlachen. „Der Sufismus ist erfunden, dass die Kinder das Musizieren vom Tanzen unterscheiden.“, sprach die Weisheit.

 

Ich selbst hatte Sinnensterne entdeckt, ich hatte sie in meinen Händen gehalten. In der Meditation frug es nach dem einen der Wahrheit: „Glaubst Du an das Land des Buddhismus? Glaubst Du an das Land der Diamanten?“, und die Frage stellte sich mir nüchtern. In der mir gegenüber befragten Tiefe meiner Philosophie atmete ich viel Luft und viel Abwegiges.

 

Niemals wollte ich als Empiriker oder als Rationalist die Sterne als Prophetisches entdecken. „Ob Du auch weißt, dass das Leben vieles für Nüchterne für Fragen zurück lässt?“, frug mich die Meditation. Ich schrieb diese Frage nieder; ein Ob und Wie meines Schreibens für eine persönliche Todesakte meiner Person genüge wohl für das… „Mit den Weißen Arzneipillen auszukommen, lässt mich weiter nicht revidieren und negieren…“, aber die nüchterne Betrachtung schreibt mir vor…

 

Eines kann es wissenschaftlich nicht mehr geben. „Glaubst Du an Lichtgestalten?“, und Was stellt sich der einfache darunter vor; vielleicht Fragen anderer Menschen, die eigentlich aus Deinem persönlichen Leben stammen sollten. Wissenschaftlich kann es die Lichtgestalten nicht geben, denn ein Mensch ist unfähig, polarisiertes Licht zu sehen… Aber die Arzneipillen tuen Gutes; ich bin noch Teil der Menschheit ohne Gott, ohne Sinn, ohne Geschmack, ohne Ordnung, ohne Redefähigkeiten, ohne Lesefähigkeiten… und ich bin mit einem außergewöhnlichen begabt. Ich setze mich in meinem Leben mit einem Bewusstsein auseinander.

 

Nach /Ozora/ soll ich aufbrechen. Zu Dissoziativen, De-Realen, Irrealen, De-Personalisierenden Tänzen mit anderen Menschen. Ohne Drogen oder Mit Drogen. Ich weiß nur vom Tanzen in Psychedelische Musik – Da sind Psychedelik, Trance, Dub, Dubstep… mit einem Namen, und etwas Wirklicher bewusstseinsverändernd.

 

Im Aufbruch nach einem Lager der Verrückten, sehne ich mich nach den Tagen, dass ich selbst weiß, ein Konzert an Musik und Tanzenden ziehe an mir vorbei. Ich verlasse einen der Pavillons irgendeines Eilands; ob es die Baumgartner Höhe ist. Ich werde zu sehr dissoziativ, de-real, irreal, de-personalisiert denken wollen, dass ich mich unter die Tanzenden mische. In diesen Gedanken reicht allein, dass es Tanzen ist. Mehr braucht es nicht für das Fragen eines Chronischen Rausches? Es sei mächtig des Sinns des Lebens, sein Selbst mit Bewusstseinsveränderung zu entdecken…

 

Die Liebenden und Die Sehnsüchtigen wie mich zieht es nach /Ozora/. Mit einem Mal scheint ein Buch aufgeschlagen zu sein. Es mag auch unter uns jemand geben, neben uns, der sich nichts darunter vorstellt. „Lasst nicht vom Tanzen ab.“; sagte mir eine der Stimmen. Für ein Weiteres. „Hat Buddha das Land des Buddhismus gesehen? Hat Buddha das Land der Diamanten gesehen?“, denn während ich wisse: Es gibt Elfen. Es gibt eine EU Verfassung. Als Elfe eines Lebens. Als Buch eines Buches. Ich besitze mehr als das, mehr als etwas, das nur Glaube ist…

 

Captain Trips

Lemming Tschoubie

Niemandslandende, 13. Juli 2016

 
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