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Tagesmärchenpredigt, 13/07/18
Im Amen und im Gebet. Im Geben und im Namen. Im Keim und unter Mützen. Ich werde Bischof mit den Künsten.

A

Yhugin tres aussi yell Mugin

Märchenlandpredigten

 

Mit einem Bein im rechten stehen und mit dem anderen im linken. Wenn von allen Seiten ihnen die Sonne scheint. Sie tuckern und kurven dann erst richtig. Gaspedal und Bremspedal. Die Wogen der Stimme des Mahnens sagen aber nicht uns bereitwillig. Da geht es auch manchmal nicht weiter voran. Stillstand und Stillhalten. Festhalten und Loslassen. Kommen und Gehen ist uns mit dem 21. Jahrhundert bekannt. Aber fragt auch jemand bei den Brüdern Grimm, ob die Würfel der Zeche gespielt werden müssen. Wie oft noch, denn die Weisen sind nicht in dieser Welt. Wo von dort niemand unter uns ist, der uns Halt gibt. Im späten Abendrot kommen sie am darauffolgenden Tag zurück. Mit keinem Prinzen und keiner Prinzessin sind sie vergleichbar. Willkommen sind noch mehr der schlechten Nachrichten.

 

„Notiert. Aufgeschrieben. Okay. Ein fragendes, „Ja!“, oder ein deutendes, „Obwohl!“, aber, das bedingungslose, als auch ich…“, gesagt und nicht gesagt sind. Sind wir wirklich als Weltenwanderer zu diesen Eremiten verkommen? In jedem Gesicht winken die eigenen Hände mit dem Mobiltelephon, Handy und Netzwerk. „Wer zischt denn nicht, dass es früher besser war?“, aber doch, bemerke an Dir die Zeit der Jugend, doch sprich nicht für all die anderen.

 

Kann es sein, dass dies reden mit und von, „notiert!“, „aufgeschrieben!“, „okay!“, uns mit diesen Menschen verbindet. Sind das handreichende Reden, die ein Urteil nicht aufschieben? Das Urteil, das getroffen ist, ist der Mensch selbst. Wer denn nicht außer diesem Menschlein sich selbst und andere anerkennt, schreibt in sein Tagebuch das schäbige und schlurfende Schwarz der Leere und des Nichts hinein.

 

Es kommt oft vor, dass Märchenlandpredigten die Wahl der Worte auslassen. „Wer verkommt vor denen, die nicht den Gaunerzinken in der Welt als vermählt und angetraut sehen?“, fragt der, der wissen möchte, „Wer malt Gaunerzinken?“, und die mit den altfadrigen Hosen, die schmutzig sind, gräulich, schwarz. Manchmal riechen sie schwer, betrunken und sehr. „Hebt an, das Glas?“, und erkennt niemand die Gruppe aller Menschheit? Es ist vergessen, dass wir an anderen vorübergehen. Dies geschieht auch an Tagen mit deren fragenden, nichtssagenden, leeren und ahnungslosen Augen. „Ich kann nicht alles wissen.“, und doch steckt in vielem etwas Gutes.

 

So wie diese an uns vorübergehen, aber sie uns sagen. „Komm mit.“, und niemand verteufele die eigenen Freunde. Ein „Ungefähr-Sein“, „Unfair-Sein“ und „Ungerecht-Sein“ ist alles einem gleich. Dies ist eine ungefähre, unfaire und ungerechte Freundschaft. „Manchmal als ob, aber immer, als auch.“, und Freunde und Freundinnen verdienen diesen Meter an Gehorsam. Die im Wahren und Wirklichen Freunde sind, gehen mit Dir den Meter eines Herzens.

 

Es ist ein gereichtes Wasser eines des Glases, das jemand in seiner Wohnung vorfindet. Nimm teil am Leben selbst. Das Vergessen der Welt holt uns früh bis spät ein, und so vergesslich sind auch 99 Luftballons am Horizont (Quelle: Nena). Die Stimme sagt, dass die gefährliche Stunde mit dem Glas Wasser endet. Vielleicht am helllichten Tag, wenn es nach mittags ist, und montags. „Ist auch jemand hier?“, und in der verlassenen Wohnung tobt in einem Eck eine Spinne mit einem Blick auf Dich. Sie ist eine Gefangene in der Wohnung, die als Weise der Welt den Faden knöpft. Ich sage nicht zu wenig, als zu viel, aber mit jenen geknöpften Fäden in den Zeiten findet sich das Leben. Du siehst die Spinne nur selten, denn sie macht sich rar. Mit ihrem Schwarz ist sie ein kleiner Fliegenfänger, doch mit dem Spinnfaden hält sie Dein Zimmer gewahr vor Mücken, Motten und Fliegen.

 

Da muss gefragt sein, ob irgendwas am Leben teilnehmen würde? In den Museen der Zeit findet sich ein Plan. Die bis zum Zelt von Jumanji aufgebrochen sind, denn dort würfelt es in der Welt eifrig im törichten und meckernden. Wie fasst ein Probst sein Urteil auf, wenn sie nicht alle unter Schafe gehen? Selbst die, die mit jenen gehen, sehen sich in ihrem Wasser wieder. Eine Sonne über Wasser ist nicht viel, aber kennst Du auch das Licht der Sonne, die auf ein Glas mit Wasser scheint? Manches des Wassers ist ein Schatz in dieser Welt, und in anderen gibt es dieses nicht. Es wird noch einmal gewürfelt. Sie alle sehen sich in einem ähnlich. Es spricht nicht das Geben und Nehmen leichter aus, als das Kommen und Gehen.

 

Mit einem frühen Blick auf die Brüder Grimm würfelt es in der Nacht, dass ein nächster Tag kommen werde. Verfrüht ist das Ende mit jenen Freundschaften und Wahlverwandtschaften. Sie seien nicht gegeben. Bist Du ein Mensch, der am Anfang dem Scheitern aus dem Weg geht?

 

Weil Geben und Nehmen ein leichtfälliges Urteil ist, aber es heißt auch Hinnehmen und Hingabe und Mitnehmen. Die Absicht in dieser Idee lautet. „Es steht dem Geben und Nehmen das eigene Leben im Weg.“, denn dies sind Märchenpredigten. Und über das Wasser werden sie gehen, hoffentlich, irgendwie, irgendwo, irgendwann (Quelle: Delay;& Nena). Wenn selbst Aztekische Goldschätze auffindbar sind, doch das Fleisch am Morgen nicht von den Knochen genagt ist (Quelle: Fluch der Karibik), ist Leben das Leben. Wie für all dies ein Urteil in der Welt für das stünde: „Mit keinem Mal das Recht von Glaube, Gesellen, Kunst und Kultur verpassen?“, und sowie als auch.

 

Die in der Welt stehenden verkehren mit ihren Absichten, Moralitäten und Etiketten. Da wird die Welt mit einem Fragebogen des Wohlseins beantwortet. Mit jenem: „Geht es Dir schlecht, dann kreuze mit Nein an.“, aber bei einem der Universitäten steckt in den Reihen der Zug um Zug von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Geschwisterlich und Bürgerlich. „Nimmst Du auch am Seminar teil?“, „Nein. Meinem Vogel geht es schlecht?“, aber sie hört sich sagen, „Bestimmt, weil das Seminar mich vor Krebs schützt.“, aber letztlich heißt es dann ein wahres sprechen zu verkennen: „Geld. Aber nicht wirklich. Ich lade Dich ein.“, und das geht mit den Dingen und Gelegenheiten einfach.

 

Das am Leben teilnehmen ist ein prüfender Schatz mit den Fragen. „Ich packe meinen Koffer…“, aber es soll auch heißen. „Leben. Wie lange noch? Wie lange noch in trübtrist-trauriger Einsamkeit?“.

 

Lemming Tschoubie

Ozora Aloha Daro, 13. Juli 2018

 
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